Röntgen

Prävention

In Kooperation mit  18 Krankenhäusern betreiben wir seit 1997 ein innovatives teleradiologisches Netzwerk. Rund um die Uhr leistet unser spezialisiertes Radiologen Team die CT- Notfall Diagnostik und sichert so die Versorgung der Patienten auch im ländlichen Raum.

 

Was ist Teleradiologie?

 

Definition und Genehmigung


Unter Teleradiologie versteht man laut Röntgenverordnung (RÖV) § 2, Abs. 24: „Untersuchung eines Menschen mit Röntgenstrahlung unter der Verantwortung eines Arztes, der sich nicht am Ort der technischen Durchführung befindet und der mit Hilfe elektronischer Datenübertragung und Telekommunikation insbesondere zur rechtfertigenden Indikation und Befundung unmittelbar mit den Personen am Ort der technischen Durchführung in Verbindung steht.“

Die Teleradiologie muss von der zuständigen Aufsichtsbehörde genehmigt werden (RÖV § 3, Abs. 4), eine Genehmigung wird nur erteilt, wenn festgelegte Voraussetzungen erfüllt sind. Wesentlicher Bestandteil sind ein effizientes, sicheres und schnelles Datennetz, außerdem strukturierte und dokumentierte Arbeitsabläufe und juristisch abgesicherte Kooperationsverträge. Die Genehmigung ist auf drei Jahre befristet und muss nach Ablauf dieser Zeit erneuert werden.

 

Dokumentation


Die DIN 6868-59 regelt seit März 2009 die Dokumentationspflichten, so muss eine teleradiologische Strecke einer Abnahmeprüfung unterzogen werden und eine monatliche Konstanzprüfung der Bildübertragung stattfinden. Die Bilder einer Studie müssen innerhalb von 15 Minuten vollständig am Ort des Befunders angekommen sein. Der Teleradiologe befundet die Bilder sofort nach Eingang an der Befundworkstation, außerdem steht der Teleradiologe in ständigem telefonischen Kontakt mit den angeschlossenen Häusern. Der Befund geht dem jeweiligen Krankenhaus per Fax oder Email zu.

 

Das Datennetz


Die Verbindung der angeschlossenen Teleradiologiepartner erfolgt über ein MPLS (Multiprotocol Label Switching) der Telekom. Dies ist ein Verbunds-VPN Netzwerk, welches die Daten optimal priorisiert und sicher verschlüsselt.
Die Übertragungswege, die zur Übertragung der Bilddateien eingesetzt werden, sind ausschließlich für diesen Zweck reserviert. Wir arbeiten redundant, d.h. die Ether-Connect und SDSL – Verbindungen sind zusätzlich mit einem DSL/ISDN-Backup ausgerüstet. Es werden je nach Anforderung und Möglichkeit des Hauses verschiedene Übertragungstechniken benutzt.
 

Die Kooperationspartner


Uns verbindet eine langjährige und konstruktive Zusammenarbeit mit den angeschlossenen Häusern. Wir arbeiten gemeinsam an der ständigen Optimierung der Arbeitsabläufe, durch Workshops und Trainings in den Krankenhäusern und in Fritzlar halten wir die Kommunikation aufrecht und bieten eine Plattform für Diskussionen und Verbesserungsvorschläge.

An unser Netz sind auch die Neurochirurgien des Klinikums Fulda, des Klinikums Kassel und der Werner Wicker Klinik in Reinhardshausen angeschlossen, so können bei Bedarf die Bilder schnell und sicher an die chirurgischen KollegInnen weitergeleitet und diskutiert werden.

Weitere Informationen unter www.teleradiologie.net